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Rechtsprechung zum Thema Infraschall
Gesundheitsgefahren durch Windkraftanlagen
Quelle: Ärzteforum Emissionsschutz – Unabhängiger Arbeitskreis Erneuerbare Energien – Bad Orb

Optische Bedrängung

Periodisch auftretende Schlagschattenbildung, nächtliche blinkende Lichterketten und die durch Größe und Zahl der Anlagen bedrängende optische Wirkung, führen zu einer Ablenkung der Aufmerksamkeit, zu Leistungsbeeinträchtigung und Konzentrationsstörungen der Anwohner. Die Reaktion auf Bewegung ist entwicklungsgeschichtlich tief in uns verankert. Die ständige Bewegung am Horizont löst unbewusst dauernde Reaktionsbereitschaft bei uns aus. Der Blick in unsere Landschaft bedeutet keine Entspannung mehr, sondern Stress.

Die Schädigungsmöglichkeit durch Summierung minimaler Effekte und die Unausweichlichkeit der Situation ist Unbeteiligten schwer vermittelbar, ist aber ein Grund für die Gesundheitschäden. Man kann sich das in etwa wie einen tropfenden Wasserhahn vorstellen, der eigentlich kein Problem sein dürfte. Aber ein ewig Tag und Nacht tropfender Wasserhahn, ohne Möglichkeit dem zu entkommen, wird irgendwann unerträglich.

Infraschall

Wenig erforscht und in gesetzlichen Regelungen kaum berücksichtigt sind die Auswirkungen von Infraschall, der beim Betreiben von Windrädern entsteht.

Nach derzeitigem Stand der Technik werden nur etwa 40% der Energie, die Windräder einfangen,  in Strom umgewandelt. 60%  verwandeln sich aerodynamisch bedingt in Schall-bzw. Druckwellen. Eine besonders starke Druckwelle entsteht, wenn die Rotorblattspitzen mit bis zu 400 kmh am Turmfuß vorbeirasen. Jeder der schon mal an der Autobahn gestanden hat, kennt die Druckwelle, die entsteht, wenn ein schnelles Auto  vorbeifährt. Je größer der Rotor, desto höher die Geschwindigkeiten an der Spitze der Flügel und desto stärker die entstehende Druckwelle am Turmfuß. Weitere Schwingungen werden durch die Eigenfrequenz der Rotorblätter erzeugt, die etwa bei 16 Hz liegt.

Diese Druckwellen haben besondere Eigenschaften, die für die menschliche Gesundheit von Bedeutung sind. Sie können in ihrer Ausbreitung mit herkömmlichen Mitten kaum gedämpft werden, in Räumen treten ausgeprägte Resonanzen auf und es ist nur eine geringe Dämmung durch Isolation zu erreichen.
  
Die für die Genehmigung von Windkraftanlagen zur Anwendung kommenden Technischen Anweisungen bezüglich des Lärmschutzes von 1998 (TA Lärm) sind aus dem Arbeitsschutz entstanden und erfassen die Gesundheitsgefährdungen nur im hörbaren Frequenzbereich und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik einerseits und der Medizin andererseits.

Infraschall kann mit dem Ohr nicht wahr genommen werden, wird jedoch als Pulsation oder Vibration vom Körper aufgenommen. Die Wirkungen auf die Organe des Körpers (Gehirn, Herz-Kreislauf, Nieren, Magen, Skelett) existieren  unabhängig vom Gehör. Die Aussage „Tieffrequenter Schall, der unterhalb der Hörgrenze liegt, ist für den Menschen nicht wahrnehmbar und deshalb nicht schädlich!“ ist falsch und medizinisch überholt. Wenn Wahrnehmbarkeit durch menschliche Sinnesorgane eine Voraussetzung für Schädlichkeit wäre, dann dürfte radioaktive Strahlung auch nicht schädlich sein.

Die Unsicherheit in der Bewertung und Messung von Infraschall und dessen gesundheitlicher Folgen hat das Bundesumweltamt 2011 veranlasst, eine „Machbarkeitsstudie zu den Wirkungen von Infraschall“ anzustoßen.

Um so erstaunlicher ist die penetrante Ignoranz verschiedener Ministerien und Windkraftorganisationen, die die heute schon weltweit bekannten medizinischen Wirkungen dementieren.

Die Wirkungen der nicht gehörten, aber im Gehirn verarbeiteten Schallwellen sind vielfältig. In vielen Fallstudien zusammengetragene Symptome verdichten sich in einem Syndrom, dass auch als Wind-Turbin-Syndrom zusammengefasst wurde (Dr. N. Pierpont, USA 2009).
Die regelmäßig zu findenden Symptome dieses Syndrom sind:

· Schlafstörungen
· Herz-und Kreislaufprobleme
· Kopfschmerzen
· Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit
· Konzentrationsschwierigkeiten
· Rasche Ermüdung, verminderte Leistungsfähigkeit
· Depression
· Angstzustände
· Wirkung auf Kinder?
· …auf Schwangerschaft?
· … auf Menschen mit chronischen Erkrankungen?
Besonders die Unvermeidbarkeit stellt für viele Betroffene ein großes Problem dar, dass Außenstehenden oft schwer zu vermitteln ist.

Staatlicher Gesundheitsschutz und Risikovorsorge muss so lange von einer Schädigungsmöglichkeit ausgehen, wie nicht schlüssig bewiesen ist, dass niederfrequenter und Infraschall in den derzeit zulässigen Abstandsregeln nicht zu Gesundheitsschäden  führen kann. Die geplante massive Zunahme von Windkraftanlagen in der Nähe menschlicher Behausungen, darf ohne ausreichenden Sicherheitsabstand (mindestens 3,0 km gemäß Empfehlung international anerkannter Wissenschaftler) nicht mehr zugelassen werden.