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Energiewende – ja, aber bitte alle in die gleiche Richtung ziehen.

Die Landesregierung von Mecklenburg will die Fläche für Windparks verdoppeln. Die Pläne der Bundesregierung gehen aber in eine andere Richtung.

Wir sind  aber nicht beim Tauziehen auf dem Dorffest, sondern hier werden Weichen für die Zukunft von Generationen gestellt. Neue Windradfelder zu planen, anzulegen oder zu verwerfen kostet Zeit und Aufwand sowohl für Planungsbehörden, Verwaltungen und auch für die vielen Bürgerinitiativen. Ganze Ortschaften zerstreiten sich, der soziale Zusammenhalt leidet, Industrien werden aufgebaut, viel Geld wird investiert, die Ersten werden reich, andere drängen an den Trog und wollen Wert abschöpfen. Ein Gedränge wie auf einem Hühnerhof zur Futterzeit. Dann  die Erkenntnis, dass man  so nicht gewinnen kann und nach langem Zögern wird das Seil losgelassen. Und nun sitzen wir im Energiewendeschlamassel und die nächsten Generationen werden die Suppe noch auslöffeln müssen, die wir ihnen so unüberlegt eingebrockt haben. Wir brauchen einen verlässlichen und zukunftsfähigen Rahmen, den auch die Generationen nach uns mittragen können. Doch Politiker widersprechen sich in einem Satz, je nach individueller Interessenlagen ohne rot zu werden. So der Kieler Energieminister Robert Habeck:“ Der Bau von Windparks bringe zwar Belastung für Landschaft, Natur und Menschen, doch auch Milliarden Investitionen“. Und so wird aus Windkraft eine  „grüne Zukunftstechnologie“ weil Milliardengewinne winken???? Was passiert wenn dieses Strohfeuer abgebrannt ist?

„Am 3. Februar beginnt die erste Anhörungsrunde für die neu auszuweisenden Windeignungsgebiete hier bei uns im Landkreis – Anlass, um eine sachliche Auseinandersetzung zu bitten. „Wir sind dafür oder wir sind dagegen reicht nicht, ob Gemeinde oder Bürgerinitiative.“ In erster Linie gelte es, sich mit den zu Grunde gelegten Kriterien vom Tourismusgebiet bis zur Storchenwiese und von der Wohnbebauung bis zum Bodendenkmal auseinanderzusetzen“ so Christoph von Kaufmann, Leiter der regionalen Planungsverbandes Seenplatte in einem Gespräch mit dem Nordkurier
„Wie die Anhörungen ausfallen, dazu will der Regionalplaner sich „nicht in Kaffeesatzleserei üben“. Immerhin weiß er: „Ohne Akzeptanz der Bevölkerung geht es nicht.“ Inzwischen gibt es erste Signale, dass Kommunen sich benachteiligt fühlen könnten, wenn die Nachbarn von der Windenergiegewinnung profitieren und sie nicht. Zu den Vorreitern für mehr Gerechtigkeit gehört SPD-Fraktionschef Michael Löffler. Er bringt das Beispiel Malchin: nicht eben Tourismusmagnet, aber durch Ausschlusskriterien des Naturschutzes kein Windkraft- Standort.“( Nordkurier vom 27.01.2014)

Den Penzlinern sei gesagt: Egal wie sie es drehen und wenden, durch die zukünftigen Windräder wird nicht genug Geld in die Stadtkasse gespült, um finanziell aus dem Schneider zu sein. Die Pleite kann damit nicht verhindert werden. Bald sind Kommunalwahlen. Dann werden  die Penzliner darüber abstimmen, ob sie ein weiteres Zentrum der Windindustrie werden wollen. Die neuen Abgeordneten entscheiden mit dem B-Plan, ob die Windräder vor Penzlin 90 Meter hoch bleiben oder sich in 200 Meter hohe, Tag und Nacht blinkende geflügelte Riesen verwandeln.
Auch wenn uns die Kröte schön serviert wird und wir Hunger haben - wir sollten sie besser nicht schlucken.

Heike Hoch